Unter Beobachtung

Wir haben beschlossen, unsere Online-Aktivitäten der Aktion “Rettet die Bahnzeit” zu reduzieren – gleichwohl die Seite am Laufen und auch offen für weitere Stimmen und Meinungsbekundungen zu halten.

In den vergangenen Monaten haben wir sehr viel Zeit und Aufwand in die Bemühungen gesteckt, Bewegung in die “Eisenbahnthematik” beim MDR zu bekommen. Wir sind dabei gemeinsam nicht gänzlich ohne Erfolg geblieben, auch wenn die große Lösung nicht in Sicht ist. Deshalb werden wir, die Initiatoren dieser Webseite, weiter in der Sache am Ball bleiben – auch wenn wir dies nicht in einer fortlaufenden Berichterstattung in diesem Blog dokumentieren. Wenn es Fortschritte in der Sache zu vermelden gibt, werden wir dies hier tun.

Vielen Dank für die bisherige Unterstützung – halten Sie bitte mit uns den MDR unter Beobachtung.

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Preß´-Kurier: Ohne Bahnzeit – Ist der MDR noch zu retten?

PK 120, S. 14 "Rettet die Bahnzeit": Ohne Bahnzeit - Ist der MDR noch zu retten?PK 120, S. 14 "Rettet die Bahnzeit": Ohne Bahnzeit - Ist der MDR noch zu retten?

PK 120, S. 14-15 "Rettet die Bahnzeit": Ohne Bahnzeit - Ist der MDR noch zu retten?

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Preß´-Kurier: “Rettet die Bahnzeit” – Aber welche?

PK 119, S. 14 "Rettet die Bahnzeit": Rettet die Bahnzeit - Aber welche?

PK 119, S. 14 "Rettet die Bahnzeit": Rettet die Bahnzeit - Aber welche?

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Preß´-Kurier: Ein Jahr “Rettet die Bahnzeit” – ein Zwischen-Resümee

PK 118, S. 14 "Rettet die Bahnzeit": Ein Jahr "Rettet die Bahnzeit" - ein Zwischen-Resümee

PK 118, S. 14 "Rettet die Bahnzeit": Ein Jahr "Rettet die Bahnzeit" - ein Zwischen-Resümee

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Ein Jahr geballter Protest

Seit am 14. Januar 2010 die Aktion “Rettet die Bahnzeit!” gestartet wurde, ist nicht nur ein Jahr vergangen – viele Dinge in unserer Welt haben sich verändert, manche auch weiter entwickelt. Neueste Statistiken belegen, dass die Deutschen wieder ein paar Minuten mehr am Tag vor dem Fernseher sitzen. Ob dies nun zu den positiven Veränderungen zählt, mögen andere (oder rückblickend in vielen Jahren die Historiker) bewerten.

Ein Jahr geballter Protest gegen die Absetzung einer Sendereihe im Fernsehprogramm des Mitteldeutschen Rundfunks. Was ist das, wie wird das einmal wahrgenommen? Das Erreichte erscheint zunächst einmal mager: Eisenbahn kommt zwar gelegentlich weiterhin im Fernsehen vor, im Unterschied zu vorher aber jetzt unregelmäßiger und unplanbarer. Einzelne Sendungen im Jahr 2010 erfüllten durchaus den Anspruch, den man an einen regionalen Fernsehsender stellen sollte. Es wurden Eisenbahnprojekte und Bahnen im Zusammenhang mit der jeweiligen Region, mit landschaftlichen Besonderheiten und touristischen Attraktionen vorgestellt. Doch diese Sendungen hatten homöopatischen Charakter. Zu selten nahm der “Heimatsender” seine Verantwortung wirklich wahr.

Wie geht es weiter? Die Rundfunkanstalt MDR hat ein beachtliches Beharrungsvermögen bewiesen. Veränderungen werden scheinbar in Fünfjahresplan-Abschnitten durchgeführt, Personalveränderungen mit einer Vorlaufzeit von vielen Monaten angekündigt, damit sich die Mitarbeiter wahrscheinlich langfristig darauf vorbereiten können, dass Veränderungen keinen Schock bewirken. Letztendlich hat sich herausgestellt, dass auch die Absetzung der “MDR-Bahnzeit” ein Prozess von Monaten war. Spielt der MDR hier den Fels in der Brandung oder ist es nur Behäbigkeit und Ideenlosigkeit?

Die Aktion “Rettet die Bahnzeit” hat bisher eines deutlich bewiesen: Es gibt noch sehr viele Menschen, die an die Entwicklungsfähigkeit glauben – denn wenn man diesen Glauben verloren hätte, bräuchte man ja nicht zu protestieren. Wir danken allen, die sich dafür mit eingebracht haben.

Und weil wir wissen, und diese Erkenntnis in den vergangenen 365 Tagen immer wieder bestätigt bekommen haben, dass Entscheidungen beim MDR lange Zeit brauchen, werden wir am Thema “Eisenbahnen in Mitteldeutschland” im Fernsehprogramm dranbleiben. Eisenbahnberichterstattung ist Werbung für die vielen Projekte, Museen und Bahnen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen und damit Wirtschaftsförderung im großen Stil. Das werden wir weiter einfordern.
Herr Professor Reiter: Auch wenn Sie versuchen, uns zu ignorieren, es wird Ihnen nicht gelingen.

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